Keine Energie verschwenden,

Ausweis einfach online erstellen.

Bei moovin können Sie rechtssichere Energieausweise ganz bequem online erstellen und von unserem Energieberater prüfen lassen. Auf dieser Seite haben wir Ihnen vorab die häufigsten Kundenfragen beantwortet.

FAQs moovin Energieausweis

Was ist ein Energieausweis?


Der Energieausweis gibt Auskunft über den energetischen Zustand eines Gebäudes. Generell dient der Energieausweise dazu, die Energieeffizienz in Relation zu anderen Gebäuden darzustellen. Dabei wird ein Gebäude hinsichtlich verschiedener Kennwerte beurteilt und anschließend mit einem Energieeffizienzwert von “A+” (sehr effizient) bis “H” (ineffizient) bewertet. Es gibt verschiedene Arten von Energieausweisen, unterschieden wird zwischen dem Verbrauchsausweis und dem Bedarfsausweis. Während der Verbrauchsausweis anhand des tatsächlichen Verbrauches eines Gebäudes errechnet wird, erfolgt die Berechnung beim Bedarfsausweis anhand einer Simulation der Gebäudehülle und Anlagentechnik.




Welchen Energieausweis benötige ich?


Im ersten Schritt wird zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilen unterschieden. Bei Gewerbeeinheiten besteht die freie Wahl zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis, sofern die entsprechenden Daten vorliegen. Bei Wohngebäuden gibt es für den Verbrauchsausweis bestimmte Kriterien, die eingehalten werden müssen: • Baujahr (Bauantragsstellung) 1978 oder später • 5 oder Mehr Wohneinheiten • Nachträgliche Sanierung von Dach sowie Fassade und Fenstern nach der Wärmeschutzverordnung von 1977 Die Berechnung eines Bedarfsausweises ist bei Wohngebäuden hingegen immer möglich.




Wozu braucht man einen Energieausweis?


Der Energieausweis gibt an, welche Energieeffizienzklasse ein Gebäude zum Zeitpunkt der Ausweiserstellung aufweist. Deshalb ist er bei jedem Hausverkauf und bei jeder Wohnungsvermietung vorzuweisen. Der Käufer oder Mieter des besagten Objektes kann so nachvollziehen, mit welchen energetischen Kosten er in Zukunft rechnen muss und ob sich die Investition für ihn lohnen würde.




Wie läuft die Ausstellung des Energieausweises ab?


Zuerst gilt es zu klären, welcher Energieausweis benötigt wird (siehe Eintrag ” Welchen Energieausweis benötige ich?”. Nachfolgend tragen Sie alle relevanten Daten in das vorgesehen Online-Formular ein. Nachdem das Formular ausgefüllt und abgeschickt ist, wird von uns automatisch eine Vorschau erstellt. Anhand dieser werden eventuelle Fehler bei der Eingabe erkannt und an den Energieberater übermittelt. Der Energieberater prüft die Daten auf plausibilität und erstellt nach Ihrer Freigabe das Original. Dieses steht Ihnen dann zum Download bereit. Gleichzeitig erhalten Sie von moovin eine E-Mail samt Link zum Download.




Wie lange sind Energieausweise gültig?


Die Gültigkeit eines Energieausweises beträgt 10 Jahre ab dem jeweiligen Ausstelldatum. Wenn Änderungen am Gebäude vorgenommen werden, welche sich auf die energetische Qualität auswirken muss ggf. früher ein neuer Ausweis erstellt werden.




Wer stellt den Energieausweis aus?


Nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) sind folgende Personen für die Ausstellung eines rechtsgültigen Energieausweises berechtigt: • Hochschulabsolventen mit entsprechender Zusatzausbildung • Handwerksmeister aus entsprechenden Bereichen sowie Schornsteinfeger • Staatlich anerkannte Techniker aus relevanten Bereichen




Kann ein Energieausweis für eine einzelne Wohnung ausgestellt werden?


Nein. Der Energieausweis wird immer für ein ganzes Gebäude ausgestellt und nicht für einzelne Wohneinheiten.




Kann ein Gebäude von der Energieausweispflicht befreit werden?


Baudenkmäler sowie Gebäude mit weniger als 50 m² Gebäudenutzfläche benötigen keinen Energieausweis. Gebäude, die für eine Nutzung von weniger als 4 Monaten im Jahr bestimmt sind, benötigen ebenfalls keinen Energieausweis.




Energieangaben in Immobilienanzeigen


Es ist Pflicht die Angaben zur Energieeffizienz auf Immobilienportalen bei der Vermarktung mit anzugeben. Verantwortlich ist hier der Eigentümer der Immobilie auch bei Vermarktung über Dritte.




Wie wird die Gebäudenutzfläche(An) berechnet?


Die Gebäudenutzfläche errechnet sich bei Verbrauchs- und Bedarfsausweis unterschiedlich. Beim Verbrauchsausweis errechnet sich die Gebäudenutzfläche pauschal aus der Wohnfläche. Die Faktoren liegen bei 1,2 für unbeheizten/keinen Keller bzw. 1,35 bei beheiztem Keller. Hier wird ein gewisser Prozentsatz aufgeschlagen, um passiv beheizte Gebäudeteile, die nicht in die Wohnfläche gerechnet werden, ebenfalls zu erfassen. Beim Bedarfsausweis wird die Gebäudenutzfläche aus dem beheizten Volumen und damit aus den Außenmaßen des Gebäudes errechnet.




Was ist bei gemischt genutzten Gebäuden zu beachten?


Bei gemischt genutzten Gebäuden ist es je nach Flächenverteilung möglich, einen gemeinsamen Ausweis zu erstellen. Generell gilt, dass der überwiegende Flächenanteil die Art des Ausweises bestimmt (Gewerbe oder Wohnen). Bei gemischter Nutzung kommt es vor allem bei einem überwiegenden Wohnanteil auf die Art der gewerblichen Nutzung an. Ist diese als wohn-ähnlich einzustufen, kann hier häufig ein gemeinsamer Energieausweis erstellt werden. Ist dies nicht möglich, müssen zwei getrennte Ausweise erstellt werden.




Was sind Modernisierungsempfehlungen?


Hierbei handelt es sich um unverbindliche Empfehlungen zur energetischen Verbesserung, welche aufgrund der vorhandenen Angaben vom Energieberater ausgesprochen werden.




Unterschied Endenergiewert und Primärenergiewert?


Der Endenergiewert beschreibt jene Energie, welche im Gebäude für die jeweilige Nutzung (Heizung etc.) gebraucht wird. Dies ist auch der Wert, der in den Immobilienanzeigen verwendet wird.
Der Primärenergiewert wird mittels des Primärenergiefaktors aus der Endenergie berechnet. Hier hat jeder Brennstoff einen entsprechenden Faktor, der sich je nach Art des Brennstoffs positiv oder negativ auswirken kann. Dieser bezieht die entstehende Umweltbelastung mit ein. So haben erneuerbare Brennstoffe meist einen Wert von unter 1, was dafür sorgt, dass der Primärenergiewert niedriger als der Endenergiewert ist. Für fossile Brennstoffe ist es entsprechend umgekehrt. Eine Ausnahme bildet die Fernwärme. Da diese sich aus verschiedenen Quellen (z.B Kraft-Wärmekopplung oder Abwärme aus der Industrie) zusammensetzen kann, wird hier dem Erzeuger der Fernwärme ein Zertifikat mit dem entsprechenden Primärenergiefaktor ausgestellt. Beispiel Primärenergiefaktor: Heizöl: 1,1 Erdgas: 1,1 Holz: 0,2




Primärenergiefaktor der Nah/fernwärme


Der Primärenergiefaktor von Nah/Fernwärme ist immer beim jeweiligen Erzeuger einzuholen. Er wird meistens auch einfach auf der jeweiligen Homepage veröffentlicht.





 
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